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GRABBEPFLANZUNG für FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER & GANZJÄHRIG

Die Grabbepflanzung variiert in der Regel je nach Jahreszeiten. Die saisonale Friedhofsbepflanzung beinhaltet Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblumen, den Grabschmuck zu Gedenktagen und Winterschutz vor der kalten Jahreszeit.

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Stilvolle Grabsteine - Author Judith Prueger

Grabbepflanzung & Friedhofsbepflanzung für alle Jahreszeiten

Welche Pflanzen eignen sich für die Grabbepflanzung im Frühling, Sommer, Herbst & Winter?

Natürlich wird ein farbenfrohes Grab bevorzugt, aber auch immergrüne Pflanzen und sogenannte Bodendecker dürfen nicht fehlen. Auch aus einem Kiesgrab kann man durch einfache farbliche Akzente und vereinzelt pflegeleichter Bepflanzung einen echten Hingucker zaubern. Damit Sie wissen, was wann und wie aufs Grab kommt, ist hier eine Zusammenfassung in Monaten aufgeschlüsselt. Auch weniger bekannte und dennoch sehr schöne und vor allem pflegeleichte Pflanzen werden vorgestellt und zieren vielleicht auch bald die Gräber Ihrer Liebsten.

 

 

 

 

 

Grabbepflanzung nach Jahreszeiten

 

 

Der Frühling auf dem Friedhof

Welche Pflanzen sind am besten für den Frühling geeignet?

Die Natur sprießt vor sich hin und beginnt zu grünen und zu blühen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken viele Frühblüher aus der Erde. Auch auf dem Friedhof ist davon einiges zu spüren: Buschwindröschen, Veilchen oder Schlüsselblumen zieren die Böden. Krokusse, Tulpen, Narzissen und der Duft von Bärlauch führen zu wahren Farb- und Geruchsexplosionen. Auf dem Grab sind so einige Pflanzblumen sehr beliebt.

 

März

Beinwell (Symphytum)

 

Beinwell ist nicht nur als Heilpflanze und organischer Stickstoffdünger bekannt, sondern auch sehr pflegeleicht und somit ideal geeignet für schattige bis leicht sonnige Plätzchen auf Gräbern. Satte grüne Blätter und je nach Art blaue oder weiße glockenförmige Blüten erscheinen ab dem Frühsommer und überdauern bis in den Herbst hinein. Mit seinem dichten Wurzelwerk und einer stolzen Wuchshöhe von bis zu 1 m, ist er ein imposanter und guter Bodendecker und lockt nicht nur zahlreiche Friedhofsbesucher an, sondern auch die ein oder andere Biene. Aber Vorsicht: Diese Pflanze ist ein echter Wucherer und nimmt den Platz, der ihm zur Verfügung steht, schnell und ohne Probleme ein.

 

 

Mittagsblume (Dorotheanthus)

 

Sukkulente Pflanzen, das heißt Pflanzen mit bestimmten Wasserspeicherorganen, werden auf Friedhöfen immer beliebter, da sie wenig Pflege und Wasser bedürfen. Auch die Mittagsblume gehört zu dieser Gattung. Die Samen werden ab März ausgesät und kommen Anfang Juni in die Blüte. Mit ihrem buschigen Grün der Blätter und der farbenfrohen Blütenpracht, besticht sie so einige Hobbygärtner und Grabsteinpfleger. Die einzige Frage, die nun noch bleibt: Möchten Sie lieber weiße, gelbliche oder lila farbene Blüten? – „Kelardis“, „Golden Nugget“ und „Öesotho Pink“ sind nur einige vieler Züchtungen.

 

April

Lilie (Lilium)

 

Es gibt über 100 Arten der Liliengewächse, die ursprünglich in der subtropischen Zone und niederschlagsreichen Gebieten zu finden waren. Die ausdauernden, krautigen Pflanzen haben eine lange Tradition in der christlichen Symbolik und gelten als Zeichen von Reinheit, Eleganz und Sinnlichkeit. Wenn Ihnen die weiße Lilie zu langweilig ist, können Sie auch auf farbenfrohere Arten und Züchtungen zurückgreifen: rot, gelb, lila-gescheckt – damit setzen Sie echte Hingucker. Züchtungen wie die Madonnen- und Türkenbundlilien müssen schon im Herbst gesteckt werden, die anderen Arten kann man bequem auch noch im Frühjahr pflanzen.

 

 

Strohblume (Helichrysum)

 

Diese farbenfrohen Blumen mit zahlreichen Züchtungsvarianten zieren nicht nur Balkone und in getrockneten Sträußen auch zahlreiche Küchen, sondern erfreuen sich auch wachsender Beliebtheit auf Gräbern. Sie blühen über mehrere Monate und sind von der Pflege eher anspruchslos. Mit einer Wuchshöhe und -breite von 30 bis 40 cm und Blüten in orange, gelb, rot bis hin zu violett sieht man diese Korbblütler schon aus der Ferne. Aber Vorsicht: damit die Blütenpracht auch lange andauert, darf es keine Nachfröste mehr geben. Dann lieber bis Anfang Mai mit der Bepflanzung warten. Und mein persönlicher Tipp: Aus den Blütenrückständen dieser einjährigen Pflanze kann man wieder Samen für das folgende Jahr gewinnen.

 

 

Storchschnabel „Camce“ (Geranium macrorrhizum)

 

Dieser überwiegend winterharte Vertreter der Stauden gehört mit zu den Lieblingen der Gärtner. Seine Pflege ist nicht mühevoll und mit seiner Blütenpracht in rosa bis Flieder ist er eine Augenweide für jeden Betrachter. Die Farbenpracht wirkt besonders gut in Kombination mit Rosen und auch als unkomplizierte Ergänzung eines Steingrabes kommt der Storchschnabel zum Einsatz. Aufgrund des dichten Beiwerks an Blättern eignet er sich hervorragend als Bodendecker, der auch noch prächtig blüht. Bei den ersten sommerlichen Sonnenstrahlen verstreut er einen angenehmen Duft und wird gern von Insekten angeflogen.

 

Mai

Stiefmütterchen (Viola tricolor)

 

Stiefmütterchen stammen ursprünglich aus dem Grasland in Nordspanien. Aus zahlreichen Kreuzungen des wilden Stiefmütterchens mit anderen Arten sind die Gartenstiefmütterchen entstanden. Über Jahrzehnte schmücken sie nun schon von März bis November Gräber und Blumenkübel. Aber langweilig werden sie nie – jedes Jahr kommen neue Züchtungen und Sorten preisgünstig auf den Markt. Auch diese zwei- bis mehrjährigen Pflanzen sind robust und vertragen sowohl volle Sonne, als auch Halbschatten, mögen es feucht, können aber auch kurze Trockenheit gut verkraften. Stiefmütterchen gelten in Frankreich und Österreich als Symbol der Freidenker – kein Wunder bei der Farbenvielfalt. Lila-weiß, violett-blau, gelb-schwarz, rot-orange und der Trend schlechthin: orange-lila. Mit diesen Grabschmückern wird es also nie langweilig!

 

 

Eisbegonie (Begonia semperflorens)

 

Entgegen ihrem Namen vertragen Eisbegonien keinen Frost, der Name rührt vielmehr aufgrund der leicht abbrechenden Blätter. Die kleinen Blüten erscheinen zierlich, dafür aber zahlreich und sind in weiß und allen vorstellbaren Rottönen zu erhalten. Ganz selten findet man auch gefüllte oder gar zweifarbige Blüten. Im Wuchs sind Eisbegonien kompakt und vieltriebig und werden 20 bis 30 cm hoch. Sie sind sehr anpassungsfähig, bevorzugen jedoch halbschattige Beete. Da sie in ihrem Wuchs nicht ausufern und keine großen Ansprüche an die Pflege stellen, erfahren sie auf Gräbern große Beliebtheit.

 

 

Husarenknopf (Sanvitalia procumbens)

 

Für eine ausgewogene Grabgestaltung sind auch niedriger wachsende Pflanzen gefragt. Das wohl dankbarste Exemplar ist der Husarenknopf. Er ist sozusagen die Miniaturform der großen Sonnenblume und so perfekt auch für das Grab geeignet. Wärme und volle Sonne schadet dieser Pflanze nicht, jedoch sollte auf regelmäßige Befeuchtung geachtet werden. Frosthart ist der Husarenknopf leider nicht, daher die Pflanzen unbedingt erst nach den Eisheiligen ausbringen. Im Frühjahr kann man diese Zierpflanze in faktisch jeder Gärtnerei günstig erwerben und einpflanzen. Über das gesamte Jahr hinweg bis in den Spätherbst zieren dann dichte, niedrige, satt grüne Blätter mit zahlreichen gelben Blüten die bepflanzte Fläche. Ganz ähnlich aussehende, aber in der Pflege aufwendigere Exemplare sind der Zweizahn (Bidens ferulifolia) und Goldtaler (Asteriscus maritimus).

 

 

Der Sommer auf dem Friedhof

Welche Pflanzen eignen sich am besten für den Sommer?

Das Sortiment an Pflanzen ist zu keiner Jahreszeit größer als im Sommer. Vielfältige Arten von Fuchsien und Dipladenien erblühen in den schönsten Farben und die Einfassungen für das Beet aus Echeverien, Pilea und Myrthe verleihen dem Grab ein hochwertigeres Aussehen. Bei der großen Auswahl in jedem Gartenbaumarkt und jeder Floristerei ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jede Sommerpflanze liebt den Sommer gleichermaßen. Auch an die Art des Friedhofs und der Grabstätte muss die Bepflanzung angepasst werden. In Parkfriedhöfen, in denen die dichten Kronen der Bäume die Sonne fast vollständig fernhalten und zahlreiche Seen und Teiche für Feuchtigkeit sorgen, gedeihen andere Pflanzen, als in Orts- oder Gemeindefriedhöfen. Hier findet man in der Regel vereinzelt Bäume und Sträucher und die volle Sonneneinstrahlung setzt gute Bewässerungseinrichtungen voraus.

 

Juni

Thymian (Thymus vulgaris)

 

Dieser Vertreter gehört nicht nur in das private Kräuterbeet als Gewürz- und Heilpflanze. Thymian-Arten eignen sich auch perfekt als immergrüne Bodendecker. Die kleinen, zahlreichen Blätter an holzigen Stängeln sorgen das ganze Jahr über für eine dichte Bodenbedeckung. Trockenheit und Hitze werden über die Maßen gut verkraftet und die den ganzen Sommer blühenden weißen oder zart rosa farbenen Blüten verteilen einen würzigen Duft. Im Einsatz als Grabpflanzen sind der Zitronen-Thymian (Thymus citriodorus) und der Breitblättrige Thymian (Thymus pulegioides) besonders beliebt.

 

 

Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata ‚Chameleon‘)

 

Das auch als Chamäleonpflanze  bekannte Gewächs ist ursprünglich in Asien beheimatet, findet heute jedoch auch in unseren Breiten zunehmend als Blattschmuckpflanze Verwendung. Nicht die unscheinbaren Blüten, sondern die herzförmigen bunt gefärbten Blätter verleihen dieser Pflanze ein einzigartiges Aussehen. Das grün, rot, weiß und gelb panaschierte Laub verfärbt sich im Herbst nochmals zu einem kräftigen Rot und erinnert ein wenig an den wilden Wein an manch einer Hauswand. Aufgrund des ausdauernden und krautigen Wachstums und dem Ausbilden von ober- und unterirdischen Rhizomen, gilt der Eidechsenschwanz als besonders pflegeleicht. Er bevorzugt sonnige Standorte, benötigt aber genug Wasser. Kahlen Flächen verleiht er einen interessanten und bunten Anblick und verleitet so manchen Friedhofsbesucher diese exotischen Pflanzen näher zu beschauen. In Kombination mit Schwertlilien, Sumpfgladiolen oder Frauenmantel setzt er schöne Akzente. Und wenn Sie bis hier hin immer noch nicht vom Eidechsenschwanz überzeugt sind, dann bestimmt gleich: Ein weiterer Vorteil dieser Pflanze stellt nämlich die Winterhärte dar.

 

Juli

Kriechspindel (Euonymus fortunei)

 

Fast jedes Grab konnte sie schon einmal schmücken: die Kriechspindel. Ob in der Schale, als kleine Hecke oder hervorragender Bodendecker – Vielfältigkeit wird hier groß geschrieben. Das Ausmaß einer Bepflanzung reicht von 20 cm Höhe und vereinzeltem Auftreten bis hin zu ganzen Grabsteinen, die sich von ihr bedecken lassen und eine Höhe von bis zu 3 m erreichen. Einen Rückschnitt verträgt sie sehr gut und dieser ist in manchen Fällen auch notwendig. Junge Blätter färben sich hellgrün, nur am ausgewachsenen Blatt findet man die typisch zweifarbige Struktur aus dunkelgrünem Grund mit hellgrünen Akzenten. Sonnige bis halbschattige Standorte eignen sich perfekt für die Bepflanzung, allerdings muss auf regelmäßige Bewässerung geachtet werden. Da sie selber eher unscheinbar blüht, stellt sie einen hervorragenden Partner für blühende Stauden und Gräser dar.

 

 

Lewisia (Lewisia cotyledon)

 

Besser bekannt als Bitterwurz ist diese exotische Pflanze aus Kalifornien heute nicht nur in botanischen Gärten zu bewundern. Mit ihren fleischig immergrünen Blättern, Blüten in rosa oder Züchtungen in weiß, gelb oder orange wird sie auf Gräbern, besonders Kiesgräbern, immer beliebter. Bei der Bepflanzung kann man mit ihr sowohl Akzente setzen als auch großflächig verwenden. Und wenn man kein Jahr mehr auf sie verzichten möchte, dann hier ein Tipp für die Hobbygärtner: Nicht nur die Blüten können für eine Vermehrung genutzt werden, auch Blattstecklinge gedeihen prächtig. Dazu einfach im Sommer ein paar kräftige Blätter abschneiden und zu ungefähr einem Drittel Länge in einen Topf mit Erde stecken. Regelmäßiges Gießen nicht vergessen und schon hat man stilvolle Pflanzen für das nächste Jahr!

 

August

Bergaster (Aster amellus)

 

Rosa oder violett blühende üppige Stauden, welche die eigenen Beete oder Straßenbepflanzungen in der Stadt zieren sind ein echter Blickfang. Die Ansprüche dieser Rabattenstaude sind gering, jedoch benötigt sie viel Platz, um sich nach allen Seiten ausbreiten zu können. Sonnige Standorte und längere Trockenperioden stellen die idealen Standorte dar. Ausgefeilt sind Kombinationen zusammen mit Gräsern auf Kies- oder Steingräbern.

 

 

Gartenverbene (Verbena)

 

Im Volksmund als Eisenkraut bezeichnet, wird dieses staudenartige Gewächs im Sortiment in nahezu allen Gärtnereien vertrieben. Eine Sorte, nach der Sie auf jeden Fall fragen sollten, ist das steife Eisenkraut (Verbena rigida). Die mehrjährigen Zierstauden mit lilafarbenen Blüten blühen zuverlässig bis in den Spätsommer und sorgen mit stehengelassenen Blütenständen für Selbstaussaat, sodass im darauffolgenden Jahr neue Pflänzchen heranwachsen können. Der dichte Wuchs wird oft als Vorteil angegeben, kann aber auch schnell zum Problem werden. So können unter Umständen im Laufe des Sommers große Teile des Grabes eingenommen werden.

 

 

Der Herbst auf dem Friedhof

Welche Pflanzen eignen sich für die Grabbepflanzung im Herbst?

Astronomisch beginnt der Herbst am 22./23. September, biologisch wird er jedoch auf Anfang September datiert. Zu dieser Zeit findet ein unglaublich großer Umschwung in der Pflanzenwelt statt. Die Blätter der Bäume und Sträucher färben sich bunt und beginnen langsam abzufallen. Niederschläge steigen an und Winde wehen zunehmend stärker. Die meisten Sommerblumen sind verblüht, machen sich für den Winter bereit oder haben ihre Samen bereits verteilt und gehen zugrunde. Mit ersten Nachtfrösten ist in den unterschiedlichsten Lagen schon zu rechnen. Dank neuer Züchtungen gibt es heute eine größere Auswahl an Pflanzen, die auch leichte Minusgrade aushalten. Zu dieser Jahreszeit sind Erika, Silberblatt, Gitterkraut, Christrosen und Chrystanthemen echte Trendsetter als Pflanzenschmuck. Für wen es ruhig etwas ausgefallener sein darf, haben einige Gärtnereien noch Geheimtipps auf Lager:

 

September

Zierkohl (Brassica oleracea var. acephala)

 

Als Verwandter des Grünkohls, wurde der Zierkohl in Japan gezüchtet und ziert nicht nur Beete, sondern ist auch bei so einigen Feinschmeckern beliebt. Die rotvioletten, rosafarbenen und weißen Köpfe entwickeln ihre typischen Farben erst besonders intensiv, wenn es unter zehn Grad Celsius ist. Außerdem sind die meisten Arten weitestgehend frosthart. An halbschattigen bis vollsonnigen Standorten gedeiht er am besten und wird dann bis zu 40 cm breit. Kombiniert mit Heidekraut soll er wohl ein echter Blickfang sein!

 

Oktober

Alpenveilchen (Cyclamen)

 

Ein echter Bestseller in den Geschäften ist immer noch das Alpenveilchen. Sowohl für drinnen als auch draußen wurden die verschiedensten Arten gezüchtet, die einem vor lauter Farbenpracht schon aus der Ferne ins Auge stechen.  Alpenveilchen mögen es eher kalt (12-15 Grad Celsius) und bevorzugen helle Standorte, jedoch ohne volle Sonneneinstrahlung. In Kombination mit Winterheide sehen Bepflanzungen erstklassig aus.

 

 

Fetthenne (Sedum)

 

Diese winterharten Exemplare könnten gar nicht robuster sein. Die meist einjährigen krautigen Pflanzen mit dickfleischigen Stängeln und Blättern halten sowohl viel Sonnenlicht und Trockenheit, als auch Niederschläge und Frost aus. Beliebte Arten hier sind vor allem die Purpur-Fetthenne (Sedum telephium) sowie die Schöne Fetthenne (Sedum spectabile). Fetthennen können Beete eigentlich das ganze Jahr über schmücken und blühen rosa, weiß bis rostfarben. Weil sie in den letzten Jahren immer größeren Aufschwung im Einsatz auf Beeten, Gräbern und anderen Pflanzanlagen erfuhren, kürte man sie 2011 zur „Staude des Jahres“. Also probieren Sie es doch auch mal aus!

 

 

Purpurglöckchen (Heuchera)

 

Noch ein Exemplar der Stauden ist dieses immergrün, krautig wachsende Steinbrechgewächs. Im Übergang zum Winter eignet es sich sehr gut aufgrund seiner Robustheit und Winterhärte. Mit einer Höhe von 15 bis 50 cm sind kleinere Sorten eher geeignet für die Grabbepflanzung.  Gerade im Trend sind besonders ‘Gracillima’ (zart lachsrosa), ‘Red Spangles’ (scharlachrot) oder ‘Silberregen’ (weiß). Mit verschiedenen Blattformen und –farben kann es gar nicht langweilig werden. Neben Farnen und schattenverträglichen Gräsern geben sie eine gute Partie ab.

 

 

Der Winter auf dem Friedhof

Was muss bei der Grabbepflanzung und Grababdeckung im Winter beachtet werden?

Spätestens ab zweiter Novemberhälfte bereitet man das Grab für den Winter vor. Verblühtes Laub wird entfernt, Stauden zurückgeschnitten und falls noch nicht passiert, die einjährigen Sommerblüher entsorgt. Gestecke mit Trockenblumen, Tannenzapfen und Moos, sowie Winterabdeckung aus verschiedenen Tannensorten (Nordmann- und Blautanne) oder der Rotfichte werden im Handel angeboten. Dabei noch ein kleiner Tipp: Weniger ist mehr! Die Zweigeschicht sollte nicht zu schwer und dicht sein, denn diese kann an warmen Tagen besonders bei den darunter liegenden Bodendeckern zu Fäulnis führen. Eine einzige Lage ist sinnvoller und besser – so ist die Luftzirkulation noch möglich und frostempfindliche Gewächse werden trotzdem geschützt. Und nun kann der Schnee kommen und die Gräber mit einer leichten Decke bedecken. Die Natur kann sich ausruhen und zu gegebener Zeit erwacht sie wieder in voller Stärke.

 

Bildergalerie / Schöne Grabbepflanzung & Friedhofspflanzen für alle Jahreszeiten

Hier finden Sie Beispiele für Grabbepflanzungen zu allen Jahreszeiten als Vorlage und Inspiration

 

Weitere schöne Beispiele, Bilder, Ideen & Mustergräber für eine besondere Grabgestaltung finden Sie hier!

 

Wer sind wir?

Naturstein ist unsere Leidenschaft, daher haben wir uns dem Steinmetz- und Bildhauerhandwerk verschrieben. Der Verlust eines geliebten Menschen ist schmerzhaft. Der Grabstein ist seit vielen Jahrhunderten ein Weg des Menschen dem Verlust und der Trauer etwas entgegen zu setzen und das Vermächtnis einen geliebten Menschen zu bewahren. Wir bieten einzigartige Grabsteine aus eigener Herstellung in Deutschland zum Komplettpreis inkl. Inschrift und Aufbau.

Eine Grafik zu BESONDERER BRONZE URNENGRABSTEIN

Auf einem als Findling behauenen Urnengrabstein sitzt ein anmutiges Mädchen aus Bronze, das in den Himmel schaut. Dieser Grabstein für ein Urnengrab überzeugt durch seinen besonderen Charme

Eine Grafik zu KLEINER GRABSTEIN MIT GLAS & STERNEN - LAURIS

Exklusiver, kleiner Grabstein, robust gegenüber Witterung und Frost, gestaltet im Traditionshandwerk aus Kalkstein und verziert mit einer Granitspirale mit Sternen Muster sowie türkisem Glaseinsatz.

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Mit diesem besonderen Auftrag bekamen wir als Bildhauer die einzigartige Gelegenheit ein großes Familiengrab auf dem Kölner Südfriedhof gestalten zu dürfen. Der neue Höhepunkt der neuen Grabanlage ist ein lebensgroßer Grabengel als Kopie des Original aus Rom der Verstorbenen „Emelyn Story“.

Eine Grafik zu URNENGRAB GRABSTEIN MIT STEINENGEL

Dieser Grabstein wird durch eine meisterliche Darstellung einer knienden Engelfigur als Bildhauerarbeit in Marmor geschmückt. Die Gestaltung des Steinengels für ein Urnengrab erfolgt nach einer klassisch- italienischen Vorlage aus der Gründerzeit.

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Wir leben das traditionelle Steinmetz & Bildhauer Handwerk und bieten hochwertige Grabmalkunst in eigener Herstellung zusammen mit unseren Bildhauern. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen rund um die Grabgestaltung gerne zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns für Ihren individuellen Grabstein.

Eine Grafik zu KLEINER GRABSTEIN URNENGRAB MIT HOLZ GESTALTUNG - QUADRA

Moderner Grabstein in Verbindung mit Kalkstein und Eiche. Die kopfseitig vorgesehene Aussparung dient als Aufbewahrungsort für ein aus Eichenholz gefertigtes Boot als Zeichen & Symbol der letzten Reisen des Verstorbenen. Die moderne Formensprache untermalt die symbolische Bedeutung.

Eine Grafik zu ZWEITEILIGER SANDSTEIN GRABSTEIN MIT GLASEINSATZ

Wie die aufgehende Sonne schwebt die aus böhmischem Glas gefertigte Sonnenscheibe beinahe schwerelos zwischen den beiden mächtigen Grabsteinflanken aus Sandstein. Dieser zweiteilige Grabstein mit Glaseinsatz ist das Resultat perfekter Steinmetzkunst.

Eine Grafik zu HELLES URNENGRAB GRABMAL MIT KREUZ - ANTONIO

Das helle Grabmal für ein Urnengrab gibt die Kreuzform zwischen den Steinen wieder. Seidenmatt geschliffen und handwerklich bearbeitet ist das zweiteilige Grabmal ein herausragendes Beispiel moderner Grabmalkunst.

Eine Grafik zu Idee für die Urnengrabgestaltung

Auf dem kleinen Dorffriedhof Schönfließ bei Eisenhüttenstadt konnten wir diese kleine Urnengrabanlage aus Sandstein aufstellen. Die leuchtende Farbe des Sandsteins in Kombination mit einem filigran ausgearbeiteten Blütendekor lässt diesen Grabstein von allen Blickwinkeln des Friedhofs aus strahlen

Die Gestaltung des Grabes ist für viele Angehörige ein wichtiger Schritt zur Trauerverarbeitung. Der Grabstein hat dabei über die formelle Bedeutung hinaus eine wichtige Aufgabe die Erinnerung an einen geliebten Menschen zu bewahren. Er dient als Kraftquelle den neuen Lebensabschnitt zu meistern und die liebsten des Verstorbenen wieder an den Bestattungsort zurück zu führen und den Menschen Kraft und Zuversicht zu ermöglichen. Daher wird seit vielen Jahrhunderten von vielen unterschiedlichen Kulturen und Religionen der Grabkult sehr intensiv gepflegt. Der Tod eines geliebten Menschen reißt die Menschen im ersten Augenblick in eine ausweglose Situation. Doch viele werden erkennen, dass nach Abschluss der 4 Trauerphasen eine neue Kraft und Zuversicht entstehen kann. Licht kann ohne Dunkelheit nicht leuchten. Der Grabstein sollte daher nicht einfach nur günstig sein sondern auch gestalterische und inhaltliche Aufgaben erfüllen. Sofern ihr Budget größere Investitionen nicht her gibt, lassen Sie sich nicht ermutigen. Auch ein schlichter Stein aus einem heimischen Material wie z.B. Kalkstein oder Sandstein kann diese Aufgabe ohne viel Ornamentik erfüllten. War der oder die Liebste gerne in den Bergen oder an der See im Allgäu oder der Eifel? Fragen Sie uns, wir erkundigen uns nach den dort üblichen Natursteinen und erstellen mit Ihnen zusammen eine preiswerte Alternative mit Bedeutung! Dann wird Sie der Stein immer an einen geliebten Menschen erinnern ohne dabei Schmerz zu erzeugen. Lassen Sie sich überzeugen.

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Autor bei Stilvolle Grabsteine

Dipl.-Ing. Dierk Werner

Inhaber

Über den Autor

Das Verlorene nicht zu vergessen und in guter und bleibender Erinnerung zu behalten, hat sich Dierk Werner zur Lebensaufgabe gemacht. Mit Stilvolle-Grabsteine.de wurde neben dem klassischen Bildhauerbetrieb ein umfassendes Bildarchiv und Wissenslexikon zum Thema Grabmalkunst & Bestattung ins Leben gerufen, das ständig mit neuen Inhalten weiter Entwickelt wird.

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